Schadstoffmessungen in München und Umland

Alle Leistungen können flexibel kombiniert oder einzeln gebucht werden.

Wenn unklar ist, welche Schadstoffe eine Rolle spielen könnten, kombiniere ich verschiedene Untersuchungsmethoden. Je nach Fragestellung kommen Raumluftmessungen, Hausstaubuntersuchungen oder Materialproben zum Einsatz. Ziel ist eine möglichst umfassende Einschätzung der Situation. Ideal bei unklaren Beschwerden, Geruchsauffälligkeiten oder zur Vorsorge.

Vor dem Kauf, Bau oder der Sanierung einer Immobilie können Schadstoffuntersuchungen helfen, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Je nach Baujahr, Bauweise und Fragestellung lassen sich gezielt relevante Materialien, Raumluft oder Hausstaub untersuchen.

Manchmal gibt es keinen konkreten Verdacht, aber das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Bei einer baubiologischen Untersuchung betrachte ich die Wohnsituation ganzheitlich und prüfe, welche Schadstoffe oder Belastungen infrage kommen könnten.

Unangenehme Gerüche haben immer eine Ursache. Durch Begehung, Geruchsbeurteilung und gegebenenfalls ergänzende Untersuchungen lassen sich mögliche Quellen eingrenzen und das weitere Vorgehen ableiten.

VOC können aus Möbeln, Bodenbelägen, Farben, Lacken oder Baumaterialien in die Raumluft gelangen. Die Raumluftmessung zeigt, welche leichtflüchtigen organischen Verbindungen vorhanden sind und wie die Ergebnisse zu bewerten sind.

Formaldehyd kann unter anderem aus Holzwerkstoffen, Möbeln oder bestimmten Bauprodukten freigesetzt werden. Die Messung liefert eine belastbare Einschätzung der Konzentration in der Raumluft.

Schwerflüchtige Stoffe gelangen nur langsam in die Raumluft und können sich gleichzeitig auf Oberflächen und im Hausstaub anreichern. Je nach Fragestellung kann eine Untersuchung der Raumluft sinnvoll sein.

Hausstaub wirkt wie ein Langzeitgedächtnis der Wohnung. Schwerflüchtige Schadstoffe können sich dort anreichern und Hinweise auf Belastungen durch Holzschutzmittel, Pestizide, PAK, Weichmacher, Flammschutzmittel und weitere Stoffe geben.

Wenn ein bestimmtes Material als mögliche Schadstoffquelle infrage kommt, kann eine gezielte Materialprobe sinnvoll sein. So lässt sich überprüfen, ob Baustoffe, Bodenbeläge oder andere Materialien relevante Schadstoffe enthalten.

Insbesondere ältere Fertighäuser können je nach Baujahr schadstoffbelastete Materialien enthalten. Die Untersuchung hilft dabei, mögliche Belastungen systematisch zu erfassen und die Situation fachlich einzuordnen.

Für Bauprojekte und Gebäude können baubiologische Untersuchungen im Rahmen von Nachhaltigkeits- und Zertifizierungsprozessen durchgeführt werden. Umfang und Anforderungen richten sich nach dem jeweiligen Projekt.

Von der Raumluftmessung bis zur Materialanalyse

Es gibt viele Wege, Schadstoffe in Innenräumen sichtbar zu machen. Denn: Nicht jeder Stoff lässt sich auf dieselbe Weise nachweisen. Je nachdem, ob ein Schadstoff gasförmig ist, im Hausstaub gebunden vorliegt oder direkt aus einem Material stammt, braucht es unterschiedliche Methoden.
Deshalb arbeite ich mit verschiedenen Analysearten – abgestimmt auf deine Fragestellung und die Eigenschaften der jeweiligen Substanzen.

Raumluftmessung

Für manche Schadstoffe gibt es direktanzeigende Geräte. Sie eignen sich gut zur ersten Einschätzung oder um auffällige Quellen schneller zu finden.
Für eine umfassende Analyse wird eine Luftprobe durchgeführt und anschließend im Labor ausgewertet. So lassen sich viele Einzelsubstanzen erfassen und besser einordnen.

Typische Stoffe, die über Raumluftmessungen erfasst werden können:

  • Flüchtige organische Verbindungen (VOC)
  • Formaldehyd und niedrige Aldehyde
  • schwerflüchtige Schadstoffe (PAK, Biozide, Holzschutzmittel usw.)

Hausstaubuntersuchung

Hausstaub lagert viele Schadstoffe ein – vor allem solche, die schwer flüchtig sind und sich über längere Zeit im Raum verteilen.
Die Staubprobe wird im Labor untersucht und gibt Hinweise auf mögliche Belastungen durch Renovierungen, Möbel oder Baumaterialien.

Typische Stoffe in Hausstaubanalysen:

  • Holzschutzmittel (PCP, Lindan usw.)
  • Weichmacher (Phthalate)
  • Flammschutzmittel
  • Biozide
  • PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)
  • PCB (polychlorierte Biphenyle)
  • Carbonsäuren
  • usw.

Materialproben

Bei Verdacht auf bestimmte Stoffe in Baustoffen oder Einrichtungsgegenständen kann direkt eine Materialprobe genommen und im Labor geprüft werden.
Das ist besonders hilfreich, wenn einzelne Materialien im Raum auffällig sind oder gezielte Quellen abgeklärt werden sollen.

Typische Stoffe in Materialanalysen:

  • Holzschutzmittel (PCP, Lindan, usw.)
  • Biozide
  • Flammschutzmittel
  • PCB (polychlorierte Biphenyle)
  • PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)
  • Schwermetalle
  • Formaldehyd in Holzwerkstoffen (in der Prüfkammer)
  • usw.

Ablauf

Kontaktaufnahme

Anruf, E-Mail oder Buchung eines Erstgesprächs.

Erstgespräch

Besprechung der individuellen Anforderungen, Ziele und Messverfahren.

Termin

Begehung der betroffenen Räume, Sichtprüfung und Probenahme mit geeigneter Messtechnik.

Laborauswertung und Analyse

Laboruntersuchung der Proben zur Bestimmung der Art der Schadstoffe und Konzentration.

Abschluss

Schriftlicher Bericht mit Ergebnissen, Bewertung und konkreten Handlungsempfehlungen.

Kundenbewertungen

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Mehr Informationen

Allgemeine Fragen und Antworten.

Die Kosten einer Raumluftanalyse hängen davon ab, welche Stoffe untersucht werden sollen. Je nach Fragestellung kommen beispielsweise Messungen auf VOC, Formaldehyd oder schwerflüchtige Schadstoffe infrage. Hinzu kommen die Arbeitszeit vor Ort und gegebenenfalls die Auswertung und Berichtserstellung.

Eine Übersicht mit konkreten Preisbeispielen gibt es auf der Seite.

Raumluftanalysen werden von spezialisierten Fachleuten, beispielsweise Baubiologen und Innenraumanalytikern, durchgeführt. Je nach Fragestellung werden vor Ort geeignete Proben genommen und anschließend in einem Fachlabor analysiert. Die Ergebnisse werden anschließend fachlich eingeordnet und bewertet.

Für einzelne Fragestellungen sind auch Selbsttests möglich. Aussagekräftiger ist jedoch eine fachgerechte Probenahme vor Ort, da Messverfahren, Probenahmebedingungen und die Auswahl der zu untersuchenden Stoffe entscheidend für die spätere Bewertung sind. Gerade bei unklaren Beschwerden oder Gerüchen ist es sinnvoll, zunächst mögliche Quellen einzugrenzen und darauf abgestimmt die passende Raumluftanalyse auszuwählen.

In Wohnräumen können unterschiedliche Schadstoffe auftreten. Dazu gehören beispielsweise leichtflüchtige organische Verbindungen (VOC), Formaldehyd, Weichmacher, Holzschutzmittel, Pestizide oder PAK. Welche Stoffe relevant sein können, hängt unter anderem vom Baujahr, den verwendeten Materialien und der individuellen Fragestellung ab.

Eine Schadstoffmessung kann sinnvoll sein, wenn gesundheitliche Beschwerden auftreten, auffällige Gerüche wahrgenommen werden oder Unsicherheit über die Belastungssituation besteht. Auch vor dem Kauf einer Immobilie, nach einer Sanierung oder bei Verdacht auf belastete Materialien kann eine Untersuchung hilfreich sein.

Schadstoffe in Innenräumen können je nach Art, Konzentration und Dauer der Belastung gesundheitlich relevant sein. Einige Stoffe stehen im Verdacht, Krebs zu begünstigen oder werden als krebserzeugend eingestuft. Ob eine Belastung vorliegt und wie diese zu bewerten ist, lässt sich nur durch eine individuelle Untersuchung beurteilen.

Eine Raumluftmessung erfasst Schadstoffe, die sich zum Zeitpunkt der Messung in der Luft befinden. Eine Hausstaubuntersuchung eignet sich insbesondere für schwerflüchtige Stoffe, die sich über längere Zeit im Staub anreichern. Beide Verfahren liefern unterschiedliche Informationen und können sich sinnvoll ergänzen.

Das hängt von der individuellen Situation ab. Nicht jede Fragestellung erfordert dieselbe Untersuchung. Deshalb erfolgt zunächst eine Einschätzung der Situation, um festzulegen, welche Untersuchungsmethoden sinnvoll sind und welche Informationen tatsächlich benötigt werden.